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Kumpan News

Mobilitätsverhalten während Corona

Corona hat unsere Welt und unseren Alltag komplett auf den Kopf gestellt. Ob und wie sich dadurch auch unser Mobilitätsverhalten geändert hat, wollen wir heute klären.
Kaum jemand fährt noch Bus & Bahn

Neue Studien zeigen deutlich, wie sich das Mobilitätsverhalten der Deutschen seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie verändert hat. Falls auch ihr euch inzwischen unwohl fühlt, Bus und Bahn zu nutzen, dann seid ihr damit nicht allein. Laut einer Befragung des Deutschen Zentrums der Luft- und Raumfahrt (DLR) zur Mobilität in Krisenzeiten empfinden dies rund 63% der deutschen Bevölkerung so. Fast 30% der Menschen, die früher regelmäßig öffentliche Verkehrsmittel genutzt haben, verzichten komplett darauf. Laut der Süddeutschen Zeitung, ist in etlichen großen Städten, wie München, Berlin, Hamburg, Frankfurt und auch dem Rhein-Ruhr-Gebiet, die ÖPVN-Nutzung sogar um bis zu 70% eingebrochen. Die Branche schätzt den wirtschaftlichen Verlust auf rund 5 Milliarden Euro.

Dies ist keineswegs verwunderlich. Besonders zu Stoßzeiten, wenn ihr morgens zur Arbeit fahrt oder Samstagnachmittag in die Stadt, drängen sich die Menschen im ÖPNV meist dicht an dicht. Den Mindestabstand einzuhalten scheint schier unmöglich. Deswegen vergleichen manche Virologen den öffentlichen Personennahverkehr von der Ansteckungsgefahr her gar mit einer Großveranstaltung! Dies gilt übrigens nicht nur für Corona – allgemein ist die Gefahr, sich mit Krankheiten anzustecken in Bus und Bahn 6x höher, als wenn man zum Beispiel zu Fuß geht .

 

Das Gute daran

Ja, der Virus hat unser Leben und unseren Alltag schon ziemlich auf den Kopf gestellt und immer noch fest im Griff, trotzdem versuchen wir auch das Gute darin zu sehen. Denn neben einem Zuwachs von denen, die nun das eigene Auto nutzen, gehen viele der Befragten nun auch häufiger zu Fuß. Das zeigt auch eine McKinsey Studie, nach der viele Menschen zu einer Transportmöglichkeit wechseln, die ein Infektionsrisiko minimiert. So nutzen diejenigen, die ein eigenes Fahrzeug besitzen, dieses öfter. Andere, die sonst öffentliche Verkehrsmittel genutzt haben, nehmen aber nun eher das Rad oder gehen zu Fuß.

Mit dem Kumpan geht ihr da definitiv auf Nummer Sicher – so konnten wir seit März im Vergleich zu 2019 eine verstärkte Nachfrage nach unseren E-Rollern verzeichnen. Auch auf die gesamte Zweiradindustrie gesehen, melden die Hersteller für Mai 2020 innerhalb eines Monats die höchsten Verkaufszahlen seit Jahren.
Um euch und die anderen also bestmöglich vor allen eventuellen Krankheiten zu schützen, ist Elektromobilität also eine gute Möglichkeit. Neben all den Nachteilen, die Corona mit sich bringt, sehen wir es auch als kleine Chance für unsere Gesundheit und Umwelt. Wir hoffen, dass einige ihr Fortbewegungsmittel überdenken und vielleicht schon bald elektrisch unterwegs sind.

 

 

 

 

*Quellen:
https://www.dlr.de/content/de/artikel/news/2020/02/20200506_dlr-befragung-wie-veraendert-corona-unsere-mobilitaet.html

https://www.rnd.de/wirtschaft/e-roller-opnv-car-sharing-wer-in-der-corona-krise-vorausfahrt-und-wer-nicht-AEPGNWH2EI64ZPH5K674IK3OBU.html

https://www.sueddeutsche.de/digital/corona-verkehr-daten-oepnv-1.4857017

https://www.mckinsey.de/~/media/McKinsey/Industries/Automotive%20and%20Assembly/Our%20Insights/The%20impact%20of%20COVID-19%20on%20future%20mobility%20solutions/The-impact-of-COVID-19-on-future-mobility-solutions-vF.pdf

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